Im Juni 1958 begann ich erstmalig mit dem » Spiel des Lebens « in Düren.
Meine Leidenschaft zu Spielen entwickelte sich recht früh. In den ersten Lebenswochen spielte ich täglich mit meinen Eltern » Mitternachtsparty «. Mit neun Monaten war das » Spiel der Türme «, die ich immer wieder umwarf, eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Mit einem Jahr war ich fortwährend » Auf Achse «. In meiner Stofftiersammlung befand sich selbstverständlich auch » Hase und Igel «.
Die liebsten Spiele während meiner Schulzeit waren eigentlich » 6 nimmt « und » vier zu mir «. Doch ich dachte » Take it Easy « und weil man gelegentlich auch mit » Vier gewinnt «, gehörte ich letztendlich doch immer wieder zu den » Favoriten «.
Im Jahre 1976 war ich es Leid immer nur mit der » Linie 1 « zu fahren. Also probierte ich das volle Programm: » Speed «, » Rasant «, » Um Reifenbreit «, » Can't Stop « und » Karambolage «. Zum Glück endete es weder beim » Winkeladvokat « noch bei » Doctor Faust «.
Von 1976 bis 1978 spielte ich ausschließlich » Stratego « in der Kompanie von » Looping Louie «. Jedoch merkte ich bald, dass dort überwiegend » Mad « bevorzugt wurde. Obwohl es also » Dumm gelaufen « war, musste ich dennoch nicht zum » Flottenmanöver «. Ich erlebte dort nur » Die heiße Schlacht am kalten Buffet «, wo ich meine » Ursuppe « im » Cafe International « verzehrte. Ich habe allerdings bis heute noch nicht heraus gefunden, warum immer alle » Ave Caesar « sagten und mich » El Grande « nannten.
Von 1979 bis 1983 lernte ich beim » Spiel des Wissens « auf dem » Campus «, wie man » Droids « für die » Robo Rally « programmiert.
Anschließend hieß es beim » Karriere Poker « » Kohle Kies & Knete « zu machen. Doch leider blieb der » Reibach & Co « aus, da immer ein » Minister « » Mit List und Tücke « » Her mit den Kröten « sagt.
1986 wollte ich dann doch nicht » Das letzte Kamel « sein. Also ging ich zum » Hexentanz « und suchte mir eine » Dame «. Da wir uns eine » Volle Hütte « wünschten und noch kein » Tabu « kannten, übten wir uns in » Familienspiele «. Da die Spielregel jedoch sehr komplex ist, kam unsere » Mississippi Queen « erst im Jahre 1992. Zwei Jahre später folgte dann der » Jade König « und wir waren alle » Im 7. Himmel «. Heutzutage halten mich » Solche Strolche « stets » Auf Trab «. Darum geht es oft » Drunter & Drüber «.
Da die Spiele also mein Leben bestimmten, versuchte ich etwa zu dieser Zeit » Ein solches Ding « auch einmal selber zu entwickeln. Zuerst führte diese Entscheidung nur » Durch die Wüste «. Da jedoch bekanntlich auch mal ein » Blindes Huhn « ein Korn findet, endete diese Wüste doch noch im » Tal der Könige «.
Nachtrag: Im Jahre 2003 legte ich noch einmal einen Testspieler nach, da die anderen beiden inzwischen für die Kinderspiele zu alt geworden waren ;-)
Und so erschienen folgende Spiele von mir:
| 1997 | » Willi Wichtel « |
bei AMIGO |
| 1998 | » Kayanak « |
bei HABA |
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1998 wurde Kayanak in die Wiener Spiele Mischung aufgenommen und gehört damit zu den empfehlenswertesten Spielen der Neuerscheinungen der beiden letzten Jahre. | |
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Kayanak erhielt den Sonderpreis Kinderspiel 1999
beim Kritikerpreis Spiel des Jahres. |
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Kayanak erhielt den deutschen Kinderspielepreis 1999 |
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| 2001 | » Maskenball der Käfer « |
bei Selecta |
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2001 wurde Maskenball der Käfer in die Wiener Spiele Mischung aufgenommen und gehört damit zu den empfehlenswertesten Spielen der Neuerscheinungen der beiden letzten Jahre. | |
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Maskenball der Käfer wurde das Kinderspiel des Jahres 2002
beim Kritikerpreis Spiel des Jahres.
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Maskenball der Käfer belegte den 1. Rang beim Schweizer Spielepreis 2002 in der Kategorie Kinderspiele.
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Maskenball der Käfer kommt bei Kinder testen Spiele 2002 auf Platz 2.
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| 2002 | » Eureka! « die amerikanische Version von Willi Wichtel |
bei gamewright |
| 2003 | » Bonbons « | einer meiner Prototypen |
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Bonbons wird in der Kategorien "unveröffentlichte Spiele"
in die Auswahlliste zum Deutschen Lernspielpreis 2003 aufgenommen. |
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| 2007 | » Altamira « | bei ZOCH |